Pressemitteilung Sportkreis Pforzheim Enzkreis e.V. zur Bäderfrage

Pressemitteilung Sportkreis Pforzheim Enzkreis zur Bäderfrage in Pforzheim, 25. Mai 2022

 

Sportkreis für Kombibad auf dem Wartberg

 

Eine klare Meinung vertritt der Sportkreis Pforzheim Enzkreis in der heiß und kontrovers diskutierten Bäderfrage in der Stadt Pforzheim. Der Sport-Dachverband, der in Pforzheim und dem Enzkreis 260 Vereine mit rund 75 000 Mitgliedern repräsentiert, ist eindeutig für eine Kombilösung auf dem Wartberg. Dort soll nach Ansicht des Sportkreises ein adäquates, kombiniertes Hallen-, Freizeit- und Sportbad entstehen. Das sei eine ökonomische, sinnvolle und nachhaltige Lösung. Das Wartbergbad verfüge zudem ganzjährig über einen großen Pkw-Parkplatz und sei auch sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen.

Von den Plänen für den Ausbau des Emma-Jaeger-Bades hingegen sollte man sich endgültig verabschieden. „Es sei nichts verwerfliches, einen einst gefassten Gemeinderatsbeschluss aufgrund komplett veränderter Rahmenbedingungen noch einmal zu überdenken“, betont Henry Wiedemann, der neue Vorsitzende des Sportkreises. „Man sei auch weit davon entfernt, Gemeinderats-Fraktionen oder einzelne Gemeinderäte wegen ihrer Haltung in dieser überaus komplexen Frage zu kritisieren“.

Der Sportkreis fordert aber, dass die Wasserflächen in der Stadt zu 100 Prozent erhalten bleiben. Das heißt, das Eutinger Bad, das Fritz-Erler-Bad und  das Nagold-Freibad müssen neben dem Huchenfelder Bad auf jeden Fall erhalten bleiben. Eine Forderung, der sich auch die Pforzheimer Schulen anschließen. „Es ist besonders wichtig, dass Kinder so früh wie möglich schwimmen lernen. Der Schwimmunterricht gemäß den Bildungsplänen der verschiedenen Schularten und Profile kann aber nur umgesetzt werden, wenn die ursprünglichen Wasserflächen zu 100 Prozent erhalten bleiben bei gleichzeitiger Gewährleistung ausreichender Schwimmzeiten“, so Edith Drescher, die Geschäftsführende Schulleiterin der Gymnasien in Pforzheim.

Der Sportkreis appelliert auch an die Pforzheimer Bevölkerung, sich an der Umfrage der „Pforzheimer Zeitung“ zur Bäderfrage zu beteiligen. „Wir begrüßen diese Initiative“, so Henry Wiedemann. In der PZ kann darüber abgestimmt werden, ob das Projekt Emma-Jaeger-Bad weiterverfolgt oder auf dem Wartberg neu gebaut werden soll. Der Sportkreis würde sich sehr freuen, wenn die Bevölkerung bei ihrer Entscheidungsfindung die Haltung des Sportkreises mit einfließen lassen würde. Ferner würde man es begrüßen, wenn die große Baumaßnahme auf dem Wartberg - sobald eine Entscheidung gefallen ist - so schnell wie möglich durchgeführt wird.