Studie zu Bewegung von Kindern in Zeiten von Corona überrascht

Die WHO hat den Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen zur Pandemie des 21. Jahrhunderts erklärt. Viele Wissenschaftler waren sich einig, dass der Lockdown den Bewegungsmangel verschärft.

Eine neue Studie von Prof. Dr. Alexander Woll - Leiter des Karlsruher Institus für Sport und Sportwissenschaft (KIT)- zeigt jedoch überraschende Ergebnisse auf. Mit seinem Team hat er 1711 Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 17 Jahre befragt, mit was sie sich im Lockdown beschäftigt haben. 

Zentrale Ergebnisse:

  • Kinder und Jugendliche haben sich mehr als sonst in ihrem regulären Alltag bewegt, obwohl die Zeiten vor dem PC und TV zugenommen haben und das organisierte Sporttreiben während des Lockdown komplett entfallen ist
  • Im Schnitt bewegten sich die Kinder und Jugendliche 17,7 Minuten mehr, wie etwa beim Fußball spielen auf der Wiese
  • Alltagsakivitäten, wie Radfahren oder Spielen im Garten, haben im Schnitt um 36,2 Minuten täglich zugenommen
  • Bewegungsflächen für Kinder und Jugendliche in den Städten und Sport in Bildungsinstitutionen sind von großer Bedeutung

Die Studie von Prof. Dr. Alexander Woll können Sie hier nachlesen.